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Brothers Road: Deutsch

Eine internationale, interreligiöse, sich partnerschaftlich unterstützende Gemeinschaft („Peer-Support-Fellowship“)

Was „Journey into Manhood“ ist

Journey into Manhood (oder „Reise in die Männlichkeit”) ist ein experimentelles Wochenende für Selbstfindung, Bruderschaft, persönliches Wachstum und innere-Heilungsarbeit geleitet von Peers.

Es ist ausgerichtet für Männer welche ihre unerwünschten gleich geschlechtlchen Anziehungen oder Unzufriedenheit über ihre gleichgeschlechtlichen Anziehungen thematisieren wollen — in anderen Worten Gefühle oder Anziehungen, welche nicht vereinbar sind mit ihrem Glaube, Werten, Moral, Selbst-Identität oder Lebenszielen.

Journey into Manhood ist ausgerichtet für jeden Mann, unabhängig von seiner Sexualität, welcher an seinen ungelösten Problemen mit Männern und seiner Maskulinität arbeiten möchte. Dies passiert in einer unterstützenden, aber auch herausfordernden Gruppen Umgebung.

Während meiner Journey Into Manhood habe ich gelernt, dass ich nicht allein bin. Ich konnte mit Brüdern sprechen und meine innersten Gedanken teilen, und ich habe ein Maß an Offenheit und Verständnis erfahren, das ich noch nie zuvor gefunden habe. Ich bin jetzt Teil einer weltweiten Bruderschaft von Männern, die ich erreichen kann, wenn ich Unterstützung brauche. Und ich kann Brüdern helfen, die sich an mich wenden. Infolgedessen gibt es Wachstum und lebenslange Entwicklung, wie ich sie noch nie erlebt habe. Horst, Deutschland

Die Reise in die Männlichkeit gab mir neue Freunde, eine neue Gemeinschaft und ein neues Leben. Es war ein totaler Neustart in meinem Leben und ein Neuanfang. Ich bin für immer dankbar für meine Erfahrungen vom JiM-Wochenend. 

Victor, Florida, USA

Die Reise in die Männlichkeit gab mir ein viel stärkeres Selbstbewusstsein. Es brachte mir bei, wie ich mir meiner Gefühle bewusst werden kann, was ich fühle und warum. Es hat mir geholfen, meine Scham SSA zu haben zu verringern und die Scham und Schuld zu verringern, welche ich habe wenn ich mich bemühe, meine gleichgeschlechtlichen Bedürfnisse auf platonische Weise zu befriedigen.

Isaac, New York, USA

Die Reise in die Männlichkeit hat mir gezeigt, dass ich in meinen Kämpfen nicht allein bin. Dass es Hoffnung gibt, aber auch harte Arbeit, die ich erledigen muss. Durch JiM habe ich viele andere Männer getroffen, die sich auf denselben Weg wie ich befinden, und wir unterstützen uns gegenseitig auf dieser Reise.

Voytek, Polen

Es war eine einschlagend positive Erfahrung für mich. Ich hatte erst nach meinem JiM-Wochenende das Gefühl, zu Welt der Männer zu gehören. Seitdem konnte ich mit einigen der unglaublichsten Männer, die ich je in meinem Leben getroffen hab wachsen und sie kennen lernen. Ich habe Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Nüchternheit gewonnen. Ich bin gereift und in Liebe, Wahrheit und Stärke gewachsen.

Stephen, Tennessee, USA

Erforschen durch Erfahrung, nicht durch Belehrung

Mit „experimentell“ meinen wir das Erforschen durch Erfahrungen, nicht durch Vorträge oder Diskussionen oder „Therapie“. Erfahrungsprozesse sind aktiv teilnehmbar und nicht passiv. Diese Erfahrungen können sein:

  • JTagebuch führen, Erfahrungen aufschreiben
  • Visualisierungen oder „geführte Bilder“
  • Meditation
  • Scham loslassen
  • Tiefgründige, selbstbeobachtende / introspektive Fragen
  • Bestätigungen
  • Bestätigungs- und Heilungsarbeit für das innere Kind
  • Emotionale Verarbeitung und Loslassen (insbesondere in Bezug auf Wut oder Trauer)
  • Psychodrama (Rollenspiel interner Konflikte)

Ein einfaches Beispiel: Sie werden nicht nur darüber sprechen, wie es ist, einem anderen Mann in die Augen zu schauen. Sie werden einem anderen Mann auf Augenhöhe begegnen, während wir Ihnen dabei helfen, alle möglichen auftretende Überzeugungen und Gefühle zu verarbeiten.

Grundlegende Probleme untersuchen

Im Laufe des Wochenendes sprechen wir nicht so oft über die gleichgeschlechtliche Anziehungskraft. In erster Linie untersuchen wir gemeinsame zugrunde liegende Probleme, welche häufig von vielen von Männern geteilt werden, welche die unerwünschte gleichgeschlechtliche Anziehung erlebt haben. Themen wie:

  • Scham
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Ablehnungsgefühle oder eine Vergangenheit von Ablehnung durch Gleichaltrige, Familienmitglieder oder Anderen
  • Eine Sehnsucht dazu zugehören, gewollt oder einbezogen zu werden
  • Eine Vergangenheit, in der man gemobbt oder missbraucht wurde
  • „Vater Sehnsucht”
  • Passivität
  • Defensive Abbkopplung
  • Ich fühle mich nicht wie die anderen Jungs
  • Sich nicht „Mann genug” fühlen
  • Vergrabene oder ungelöste Wut, Angst oder Trauer
  • Sich von Männern oder Männlichkeit verwundet fühlen
  • Sich von Frauen verwundet oder erstickt fühlen oder sich übermäßig mit dem Weiblichen identifizieren oder in es einzutauchen

Jeder Mann ist einzigartig. Natürlich haben nicht alle von uns in unserem Leben persönlich solche Erfahrungen mit diesen Themen gemacht. Trotzdem sind dies außerordentlich häufige Probleme bei Männern aus unserer Gemeinschaft, die aufgrund unserer gleichgeschlechtlichen Anziehungskraft erhebliche Bedrängnis oder Dissonanz erfahren haben.

Gruppen- und Individuelle „Arbeit”

Wir machen diese Arbeit in einer großen Gruppe oder teilen uns auf in Kleingruppen. Wir geben Männern ausreichend Zeit, um ihre eigene individuelle Arbeit in verschiedenen Kleingruppen zu erledigen.

Wir schaffen bewusst eine sichere, unterstützende und dennoch herausfordernde Umgebung, um Probleme zu untersuchen, interne „Geschichten“ herauszufordern oder Emotionen zu berühren, die Sie zuvor möglicherweise vermieden haben. Bei Journey Into Manhood begegnen wir unseren „Sachen“ frontal, mit Mut und strenger Ehrlichkeit — soweit wir bereit und willens sind — anstatt sie zu verstecken oder vor ihnen davonzulaufen.

Trotzdem ehren wir immer die freie Wahl eines jeden Mannes. Jeder kann „aussetzen“ und sich dafür entscheiden, an einen bestimmten Prozess nicht teilzunehmen. Wenn Sie „aussetzen“, werden unsere freiwilligen Mitarbeiter wahrscheinlich fragen, was hinter dieser Entscheidung steckt, aber sie werden Sie niemals zwingen oder unter Druck setzen, etwas gegen Ihren Willen oder etwas zu tun, das sich für Sie möglicherweise nicht ganz richtig anfühlt.

Über die Leute

Über die freiweiligen Mitarbeiter

Journey into Manhod wird von Männern begleitet und geleitet, die bereits dass durchgemacht haben wo Sie jetzt sind. Peers, die ihre eigene Arbeit im Bereich innere Heilung und persönlichen Wachstum getan haben (und dies auch weiterhin tun). Ungefähr 15 bis 20 Männer stellen sich jedes Wochenende freiwillig zur Mitarbeit zur Verfügung, weil ihnen die innere Heilung und das persönliche Wachstum von Männern sehr am Herzen liegen. Führende Leiter sind Männer, die umfangreiche Erfahrungen in der Praxis gesammelt haben, um die Selbstfindungsarbeit von Männern zu leiten und zu coachen.

Wer nimmt an Journey into Manhos teil?

Die Teilnehmer sind zwischen 21 und über 70 Jahre alt. Die meisten sind jedoch zwischen 20 und 40 Jahre alt. Das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren. Die meisten sind religiös, aber nicht alle. Die meisten sind Christen, aber auch Juden, Muslime und Andere nehmen häufig teil. Die meisten haben sich als Schwul identifiziert oder es ausgelebt, aber einige schon. Etwa ein Drittel sind in der Regel bereits mit Frauen verheiratet.

Was Journey into Manhod NICHT ist

  • Journey into Manhod ist keine „Konversionstherapie“ oder „reparative Therapie“. In der Tat ist es überhaupt keine Therapie. Es gibt keine Diagnose”, keine Behandlung” und keine Beratung. Es gibt keine Annahme, dass etwas mit Ihnen nicht stimmt. Journey Into Manhood ist ein von Peers geleiteter, erfahrungsorientierter Workshop oder Rückzugsort für emotional und geistig gesunde Männer, um ungelöste Probleme in ihrem Leben zu untersuchen.
  • Es ist nicht für Minderjährige. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 21 Jahre.
  • Es ist kein Zwang. Jemand, der sich unter Druck gesetzt fühlt gegen seinen Willen teilzunehmen, ist zur Teilnahme nicht zugelassen. Es werden keine Überzeugungen oder Erwartungen den Teilnehmer aufgezwungen. Wir ehren die freie Wahl jedes Einzelnen.
  • Journey into Manhod ist weder ein auf Gebet oder Anbetung basierendes Event noch ein sogenanntes Programm „Bete das Schwul sein weg“. Wir bekräftigen jedoch den Glauben – innerhalb eines breiten spirituellen Rahmens, der Christen aller Konfessionen, Juden (orthodox, konservativ, reformiert und nicht konservativ), Muslime, Hindus, Buddhisten und andere. Wir respektieren auch Menschen, die Agnostiker sind oder keinen spezifischen Glauben haben. Wir befürworten weder einen bestimmten Glauben noch stellen wir absichtlich die bestehenden religiösen Überzeugungen anderer in Frage. Aber wir lehren das Prinzip der „Hingabe“ an Gott und seinen göttlichen Willen, und viele Menschen finden unser Programm spirituell erfrischend.
  • Wir betreiben keine Form von homosexueller Diskriminierung und tolerieren diese auch nicht.
  • Journey into Manhod ist kein Ort, um potenzielle Sexpartner oder Beziehungspartner zu treffen.
  • Es ist kein Ort der Beschämung oder Spott. Ganz im Gegenteil: Wir bekräftigen Ihre eigene Werte als Mann, so wie sie sind.